Romulus der Große

Friedrich Dürrenmatt

Wir schreiben den 15. März 476: Aus historischen Gründen der Tag, an dem die römischen Beamten zu besolden sind, doch die Staatskassen sind leer und obendrein stehen die Germanen vor der Tür, um Rom zu erobern.

Der römische Hofstaat ist verzweifelt, denn Kaiser Romulus kümmern die Hiobsbotschaften nicht, er sorgt sich viel lieber um seine Hühnerzucht. Das Ende Roms ist für ihn beschlossene Sache und somit schlägt Romulus auch die letztmögliche Rettung - das Angebot eines reichen Mannes aus der Privatwirtschaft - gegen den Willen aller anderen am Hof aus.

Dürrenmatts 1949 uraufgeführte „ungeschichtliche historische Komödie“ über den vermeintlichen Narren als Kaiser entpuppt sich als Erzählung über Pazifismus, Staat und … Hühner.

Ein kluger Mann. Wer einen großen Skandal verheimlichen will, inszeniert am besten einen kleinen. Es sei ihm der Titel „Retter des Vaterlandes“ verliehen.

Romulus

Regie & Bühne

Kostüme

Yvonne Beck

Licht

Peter Michelitsch

Regie-Assistenz

Lena Truppe

Schauspiel

Johanna Aldrian, Yvonne Beck, Charly Diwiak, Kathrin Diwiak, Arlind Hagjija, Lena Pöltl, Moritz Truppe, Gerd Wilfing, Thorsten Zerha